Uganda

Uganda - Die Perle Afrika

Das im Vergleich zu anderen ostafrikanischen Staaten sehr fruchtbare Land wurde von Winston Churchill als „Perle Afrikas“ bezeichnet. Aufgrund der langen Zeit der Herrschaft von Diktaturen und Bürgerkriegen von 1966 bis 1986 und der Unterstützung von Bürgerkriegsgruppen in Nachbarländern tritt dies jedoch oft in den Hintergrund. Der Süden des Landes wird inzwischen wieder gern von Touristen besucht, in den nördlichen Grenzprovinzen gelten noch Reisewarnungen der ausländischen Vertretungen.

Die Republik Uganda grenzt im Norden an den Südsudan, im Osten an Kenia, im Süden an Tansania, im Südwesten an Ruanda und im Westen an den Kongo. Das Land erstreckt sich über eine Fläche von 241 550km²  und wird von fast 35 Millionen Menschen bewohnt. Die ethnische Vielseitigkeit Ostafrikas ist für Uganda typisch. Die Lebenserwartung steigt seit Mitte der 1990er Jahre stark an und liegt nun bei 60 Jahren.

Das Kinderhilfswerk Global-Care arbeitet seit 1983 in Uganda unter dem Namen Kinderhilfswerk Uganda mit einem umfangreichen Hilfsprogramm. Dazu zählen die über 780 Patenkinder, die in den Familien betreut werden, aber auch Projekte und Katastrophenhilfe gehören zum Umfang der Hilfe.

Bildung in Uganda

Nach dem Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen belegt Uganda einen der niedrigsten Ränge in der Länderordnung. Der Index bezieht das Bruttosozialprodukt pro Kopf, die Lebenserwartung und den Bildungsgrad (Analphabetenrate und Anzahl der Schulbesucher) der Bevölkerung eines Landes mit ein. Uganda wird den am wenigsten entwickelten Ländern in der Welt zugeordnet. Die Gruppe der Kinder unter 15 Jahren bildet die Mehrheit der ugandischen Bevölkerung. Damit hat Uganda die durchschnittlich jüngste Bevölkerung der Welt. Die Ausbildung dieser Kinder gehört zu den wichtigsten Aufgaben für eine nachhaltige Zukunft des Landes. Die hohe Zahl an Analphabeten ist weiterhin ein ernstzunehmendes Problem. Insbesondere Frauen und Mädchen sind betroffen und in ihrer Lebensgestaltung stark eingeschränkt.

Das Schulsystem in Uganda besteht aus einer siebenjährigen Grundschule, für die allgemeine Schulpflicht besteht, gefolgt von der sechsjährigen Sekundarschule. Diese gliedert sich in zwei Teile auf. Das Ordinary-Level wird nach 4 Jahren mit einem zentral organisierten Examen (Uganda Certificate of Education) abgeschlossen. Das darauf aufbauende Advanced-Level, eine zweijährige Spezialisierung auf Natur- oder Geisteswissenschaften, soll auf einen anschließenden Hochschulbesuch vorbereiten. Der Abschluss des Ordinary-Levels hingegen qualifiziert die Abgänger für den Besuch einer Berufsschule oder eines Lehrerkollegs.

Seit einigen Jahren gibt es zwar eine allgemeine Schulpflicht in Uganda, aber die staatlichen Schulen sind hoffnungslos überfüllt. Oftmals sind über 120 Kinder in einem Klassenraum und die Lehrkräfte sind überfordert. Um die Situation für Schulkinder und Lehrer zu verbessern, betreibt die Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care eigene Schulen. Dabei handelt es sich um Schulen in allen Schulsystemen, von der Vorschule bis zur internationalen Schule sind alle Arten vertreten. Da viele dieser Schulen nur sehr einfache Räumlichkeiten haben, werden diese kontinuierlich erweitert, renoviert oder durch neue Gebäude ergänzt.

Wie können Sie helfen? Als Kinderhilfswerk Global-Care arbeiten wir seit 1983 mit unserer Partnerorganisation Kinderhilfswerk Uganda an einem umfangreichen Hilfsprogramm. Sie helfen uns:

  • Durch die Übernahme einer Patenschaft für ein bedürftiges Kind in Uganda.
  • Durch eine Spende für den Bau- und Ausbau der von uns betriebenen Schulen in Uganda.
  • Durch eine Spende für unser t.a.p.p. HIV/Aids Programm in Uganda.
  • Durch eine Spende für unsere Krankenstationen in Uganda.

Sie haben Fragen?  +49 (0)5622 6160 oder per E-Mail.

Informationen für Uganda

Uganda hat 35 Millionen Einwohner auf einer Flache von 241.040 km². Die Kindersterblichkeitsrate liegt bei 64 von 1000 Kindern unter fünf Jahren (UNFPA 2017). Besonders in abgelegenen Regionen können Familien die Gesundheit ihrer Kinder nicht sicherstellen. Der Mangel an sauberem Trinkwasser vieler Dörfer führt dazu, dass Kinder sich mit Krankheiten anstecken, die tödlich enden. Obwohl 84 % aller Kinder die Grundschule absolvieren, besuchen nur knapp 20 % eine weiterführende Schule (Unicef 2018). 

Ihr Kontakt

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Projekte und Patenschaften: Tel.: +49 (0)5622 6160 oder senden Sie eine Mitteilung per E-Mail an unser Team.

Newsletter-Anmeldung

Sie haben sich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Bitte bestätigen Sie den Link in der E-Mail.
Ups, da hat etwas nicht geklappt.

* Sie können der Nutzung Ihrer Daten für Werbezwecke jederzeit widersprechen und/oder diese der Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, ohne dass Ihnen besondere Kosten entstehen (z.B. per E-Mail an info@global-care.de). Sie können den Newsletter auch über den klickbaren Link „Newsletter abmelden“ in der empfangenen E-Mail kündigen.

Lebensgrundlagen schaffen!

Entwicklung durch Projekte setzt dort an,
wo schnelle Maßnahmen das Los der Menschen nicht dauerhaft verändern können. Mit Ihrer Unterstützung setzen wir Projekte um, die darauf ausgelegt sind, von uns betreute Menschen langfristig unabhängig zu machen.

Kasubi Schule in
Kampala

Zukunft schenken mit einer Kinderpatenschaft

Naomi Froese
Schule in Kampala

t.a.p.p. HIV /
Aids Programm

Krankenstationen in
Uganda

Mawanga - Grund und Hauptschule

Thema: Wasser ein Grundbedürfnis

Thema: Gewalt gegen
Kinder