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Paten besuchen ihre Patenkinder

Patenschaften sind mehr als die finanzielle Förderung eines bedürftigen Kindes in einem Entwicklungsland. Beziehungen entstehen – trotz großer Entfernungen, kultureller Unterschiede oder sprachlicher Barrieren.  

Unterstützung trifft auf Dankbarkeit

Mit liebevollen Briefen und selbstgemalten Bildern drücken viele Patenkinder ihre Dankbarkeit aus. Der Briefkontakt bietet die Gelegenheit, am Leben der Kinder teilzunehmen – sodass auch über Grenzen und Kulturen hinweg eine persönliche Beziehung entstehen kann. 

Einen Paten zu haben, ist für viele Kinder eine Erfahrung, die ihr ganzes Leben verändert. Aber auch bei den meisten Paten entsteht das gute Gefühl geholfen zu haben. Amose aus Sambia drückt es liebevoll in einem Brief aus: “Eine Patenschaft ist ein unbezahlbares Geschenk, das man nicht kaufen oder verkaufen kann. Sie ist kostbarer als ein Berg aus Gold… Wenn Du Gott um ein Geschenk bittest, sei dankbar, wenn er Dir keine Diamanten, Perlen oder Reichtum, sondern einen Paten schenkt!”

Das Kinderhilfswerk ermöglicht Paten den Besuch ihres Patenkindes und freut sich über Ihre Anfrage. 

Seit Dezember 2008 haben wir die kleine Tawany aus Brasilien als Patenkind. Sie lebt in Sao Paulo und besucht dort tagsüber eine Kindertagesstätte, die von Arminio Koop und seiner Frau geleitet wird.

Wie alle Paten bekamen auch wir einmal im Jahr Post aus der Einrichtung. Durch die mitgeschickten Fotos, die selbstgemalten Bilder von Tawany und die sehr nett geschriebenen Briefe erfuhren wir, das es Tawany in der Tagesstätte sehr gut geht und freuten uns über die positive Entwicklung der Kleinen. Tawany stammt aus einer sehr armen Gegend Sao Paulo und ohne die Möglichkeit, diese Tagesstätte zu besuchen, wäre ihr Leben sicher anders verlaufen. Zu Beginn der Patenschaften haben wir nicht im Traum daran geglaubt, das wir Tawany einmal persönlich kennenlernen werden…

… Ostermontag 2010 fuhren wir aus dem wohlhabenden Teil Sao Paulos in die sehr arme Gegend, in der sich die Tagesstätte befindet. Bei der Ankunft werden wir von dem Ehepaar Koop und den anderen Betreuern herzlich empfangen. Die Sauberkeit und kinderfreundliche Einrichtung der Tagesstätte viel uns sofort auf. Es war Mittagschlafzeit, so dass wir alle süßen Kinder schlafend vorfanden. Da wir nur 2 Stunden bis zu unserem Rückflug nach Rio Zeit hatten, weckte man Tawany.

In der Zwischenzeit zeigt man uns die Tagesstätte und wir waren beeindruckt von der Größe und der liebevollen Ausstattung. Herr Koop berichtete uns vom lebhaften Alltag in der Einrichtung und einem geplanten Zisternenbau. Außerdem erzählte er mit Stolz, dass er zu vielen seiner “ehemaligen Kinder” auch im Erwachsenenalter noch Kontakt hat und dass viele durch die Möglichkeit des Schulabschlusses heute einem geregelten Leben außerhalb der Favelas in guten Jobs, z. T. auch im Ausland, nachgehen. Wir waren sicher, hier ist unsere Patenspende gut angelegt. 

Der Augenblick, als wir Tawany zum erstem Mal sehen war überwältigend… Beim Auspacken der mitgebrachten Geschenke wurde Tawany sehr schnell zutraulich und plapperte munter mit uns allen – natürlich auf Portugiesich.

Leider verging die Zeit wie im Flug und nach ca. 2 Stunden mussten wir – nach vielen Umarmungen und Abschiedsküsschen – schon in Richtung Flughafen starten. Mit Tränen in den Augen waren wir vier uns einig, dass dieser Besuch das nachhaltigste und ergreifendste Erlebnis unseres Brasilienurlaubs war…

PS: Da uns die Arbeit des Kinderhilfswerks Global-Care überzeugt, haben wir inzwischen eine zweite Patenschaft in Uganda angenommen und sind sicher, dass es auch dort mit unserem kleinen Beitrag viel erreicht wird. Ein dickes Dankeschön an das KHW!

Gerne nahmen die vier tatkräftigen Handwerker Gerhard Krüger, Hans-Jörg Bieler, Uwe Neumann und Klaus-Dieter Ladewig 6000 Kilometer, 10 Flugstunden und 30 Grad Temperaturunterschied auf sich und reisten im Januar 2016 nach Uganda, um mit anzupacken, etwas zu bewegen und Veränderung zu bewirken.

Hans-Jörg Bieler berichtet: “Unser 4-köpfiges Team wollte bei diesem zweiwöchigen Workcamp mit kleinem Werkzeug Großes bewirken. Die Fertigstellung der Krankenstation in Kasubi mit Kabel verlegen, Streichen, Decken einziehen – es gab viel zu tun, damit die ersten Patienten empfangen werden konnten, die in ländlich verlassenen Gegenden sonst keine medizinische Versorgung hätten. Darüber hinaus standen Elektro- und Tischlerarbeiten im Hauptbüro und der Umbau und damit eine Verbesserung der technischen Ausstattung des Internet-Cafés an, von dem das komplette Internetangebot der Kasubi-Schule ausgeht. Nicht selten kam es in der Vergangenheit zu technischen Ausfällen, die den Schulalltag von Lehrern und Schülern beeinträchtigten. Es ist gut zu sehen, dass wir helfen können.

Einen Plan haben, anpacken und etwas schaffen – das macht mein Handwerkerherz glücklich. Am Ende des Tages auf das schauen zu können, was neu entstanden, ausgebessert oder optimiert wurde, ist ein gutes Gefühl. Doch einen besonderen Workcamp-Moment der ganz anderen Art, der mir gezeigt hat, wie Hilfe auch praktisch werden kann, möchte ich nicht vorenthalten. Seit vielen Jahren unterstütze ich Simon als mein Patenkind. Als er drei Jahre alt war, wurden seine Eltern im Lakwenas-Krieg erschossen. Simon ist mit seiner Schwester bei einem Vormund und dessen Frau aufgewachsen. Die Familie ist sehr arm und kann sich eine ausgewogene Ernährung, Medikamente und den Schulbesuch der Kinder nicht leisten. Es ist eine große Freude, dass ich Simon durch die Patenschaft helfen konnte. Er wusste nichts davon, dass ich während meines Aufenthalts in Uganda in seiner Nähe war. Umso größer war die Überraschung und Freude, als wir uns sehen konnten. Und es gab gute Nachrichten: Simon hat seinen Schulabschluss geschafft. Danach hat er nur durch Wochenendkurse “Records of Information Management” studiert, da er seiner Adoptivmutter während der Woche in der Landwirtschaft helfen musste. Es ist eine große Freude, dass er sein Studium kürzlich erfolgreich abgeschlossen hat und nun vor dem Start in seine berufliche Zukunft steht. In unserem Gespräch konnte ich ihm meine persönlichen Wünsche für sein weitere Leben mitgeben – ein großes Geschenk, in dem ich Gottes Wirken deutlich erkennen kann. Und der für mich bewegendste Moment dieses Workcamps.

“Bem Vindos” heisst Herzlich Willkommen! Eine Aussage, die meine vier Monate in Brasilien sehr geprägt hat. Vier Monate, in denen ich bei der Organisation ” Mao Cooperadora” der brasilianischen Partnerorganisation des Kinderhilfswerks mitgearbeitet und viele bleibende Eindrücke bekommen haben. Schon lange hatte ich den Wunsch dieses Land kennenzulernen. Da ich selbst seit Anfang des Jahres ein Patenkind in Itaituba unterstütze, lag es nahe, die Zeit zwischen Studium und Referendariat zu nutzen, um die Einrichtungen des Kinderhilfswerkes in Sao Paulo und Itaituba kennen zu lernen.

In Sao Paulo bekomme ich zunächst viele Einblicke in die Kindertagesstätte und das Jugendzentrum. Ich erlebe, wie die ganz Kleinen den kompletten Tag in der Einrichtung verbringen und liebevoll umsorgt werden, wie die Grundschulkinder und Teenager auf dem Sportplatz toben und zum Thema Recycling Gedichte rappen. Die Herzlichkeit, Liebe und Freude der Menschen in der Gemeinde und den Einrichtungen beeindrucken mich immer wieder aufs Neue, während mich Begegnungen von Familienschicksalen aber auch immer wieder erschüttern und traurig machen. Vor dem Hintergrund des Erlebten wird mir beim Übersetzen der Weihnachtspost der Kinder an ihre Paten immer wieder bewusst, wie viel es für das Land und die Zukunft eines jeden Kindes bedeutet, einen Platz in der Einrichtung, und somit Zugang zu Bildung, Verpflegung und Zuwendung zu haben. Mit diesen Eindrücken geht meine Reise weiter, weiter in den Norden Brasiliens, der so ganz anders ist als die Favelas der Metropole Sao Paulo.

Hitze, der rote Staub der Transamazonica und die Einfachheit des Leben hier prägen meine ersten Eindrücke. In den Schulen wird mir schnell bewusst, dass Bildung in diesem Teil des Landes eine deutliche geringere Rolle spielt uns so erfreuen sich die Kinder an der einen oder anderen Schnupperstunde Englisch, die ich gebe.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist für mich in Brasilien die Begegnung mit Ana Kelly, meinem neunjährigen Patenkind. Eine Woche bin ich an ihrer Schule, ich lerne ihre Freundinnen kennen, wir spielen fangen und ich besuche sie in ihrer Familie. Nach all diesen Eindrücken in Brasilien ist es schön, so ganz konkret zu sehen, wo mein kleiner monatlicher Beitrag ankommt, und das er für eine jungen Mädchen und ihre Familie etwas verändern kann. Als es Abschied nehmen heißt, bekommt Ana Kelly eine Schultasche von mir und sie bedankt sich mit einem kleinen Geschenk und einem herzlichen Brief.

Nach fünf Monaten geht es zurück nach Deutschland, in meinen Alltag, meinen Überfluss. Es war gut, einmal eine andere Welt zu sehen, um vielleicht die eigenen Welt wieder neu kennen zu lernen, einiges zu hinterfragen, andere Dinge wieder ganz neu schätzen zu lernen. Am meisten haben mich die Herzlichkeit, die Gastfreundschaft und die Großzügigkeit der Menschen beeindruckt. Menschen, die selbst so wenig haben, haben so viel gegeben und auch die Mitarbeiter der Organisation beeindruckten mich. Sie investieren so viel Zeit und Liebe, um denen Hilfe zu leisten, bei denen der wirtschaftliche Aufschwung Brasiliens noch lange nicht angekommen ist. Ich habe in den fünf Monaten viele ehemalige Patenkinder kennen gelernt. Jefferson, der nun Geige am Konservatorium spielt, Danilo, der gerade seine Ausbildung zum Pastor abgeschlossen hat, Eliene, deren Wahlsieg zur Bürgermeisterin Iatitubas ich miterleben durfte, sind nur einige dieser Personen. Durch die Begegnungen mit diesen Menschen und die Einblicke in die vielen verschiedenen Einrichtungen, habe ich immer wieder direkt erlebt, dass eine Patenschaft dazu beitragen kann, dass ein Kind Zukunftsperspektiven hat, dass es die Chance hat, aus dem System, in das es hineingeboren wurde, auszubrechen. Ich möchte deshalb ermutigen, eine Patenschaft zu übernehmen und somit einen Kind Perspektive für seine Zukunft in dieser Welt zu ermöglichen.

Uganda – das Land meines Herzens. 2011 entschied ich mich ziemlich spontan mit nach Uganda auf das Workcamp zu fahren. Nach kürzester Zeit stelle sich heraus, dass ich diese Reise nicht nur einmal antreten würden.

Während meines ersten Aufenthaltes dort lernte ich eine Familie kennen. Sie waren sehr arm, lebten in einer kleinen Kohlehütte und hatten kaum etwas an den Knochen. Schnell war klar, hier mussten wir unterstützen und so übernahm ich die Patenschaft für den kleinen Trevor, einen sehr schüchternen Jungen. Bei meinem zweiten Besuch 2013 erlebte ich, was Patenschaft bewirken kann. Trevor war zu einem kleinen fitten Jungen geworden, der – genau wie seine Mutter und seine ältere Schwester – nun nicht vor Schwäche nur auf dem Boden kauern, sondern wirklich leben konnte. Es ist unglaublich was für eine Freude in seinen Augen liegt und was für eine Dankbarkeit man bei jeder Begegnung mit seiner Mutter spürt. Ich bin immer wieder berührt diese Familie nun so lebendig sehen zu können.

Auch Daisy traf ich 2011. Daisy hatte so starke O-Beine, dass sie nicht in der Lage war zu gehen, geschweige denn mit den anderen Kindern umher zu laufen. Spontan entschied ich mich für die Patenschaft für Daisy. Ohne ein Wort mit ihr zu sprechen zu können verbrachten wir viele Stunden gemeinsam und hatten so viel Spaß. Kaum vorstellbar, wo dieses Kind doch eigentlich kein gutes Leben vor sich haben konnte. Aber die Patenschaft konnte es ihr ermöglichen. Sie konnte operiert werden. Bei unserem Wiedersehen konnte ich meinen Augen kaum trauen. Daisy stand vor mir. Ein hübsches Mädchen mit geraden Beinen, die sich so über meinen Besuch freute.

Am Anfang fuhr ich mit dem Gedanken zum Workcamp dort körperlich zu arbeiten, etwas zu bauen, den Menschen damit zu helfen. Aber die wirkliche Hilfe ist die Gemeinschaft, die Hoffnung, die wir den Menschen einfach durch unseren Besuch geben. Das Networking um ihnen zu zeigen, sie sind nicht allein, wir denken an sie und wollen ihnen helfen. Die Hausbesuche bei den Menschen mit Aids und vor allem die Patenschaften. Das ist die 1:1 Hilfe, durch die wir Leben ermöglichen können. Ein Leben zu leben. Hoffnung schenken.

So auch auch bei Doreen. Sie ist Vollwaise und lebt bei ihrem älteren Bruder. Doreen ist schüchtern und groß gewachsen. Als wir uns kennenlernen bemerke ich ihre großen Füße und sofort war eine Verbindung da. Seitdem bringe ich ihr immer ein Paar neue Schuhe in unserer Größe mit.

Dann denke ich direkt an Rahim, der mit einem Wasserkopf und offenen Rücken zur Welt kam. Er kann nicht laufen und wird für seine Mutter viel zu schwer. Durch Physiotherapie ist es möglich, dass er Laufen lernt. Und auch sein Verstand wirkt klarer als zunächst vermuten ließ. Er ist mittlerweile ein aufgeweckter und fröhlicher Junge.

Ohne eine Patenschaften haben die wenigsten Kinder eine Chance zur Schule zu gehen. Ohne Schulbildung haben sie keine Chance auf einen vernünftigen Job, weil sie weder schreiben, lesen noch Englisch sprechen können. So eine Patenschaft oder Einrichtungen wie die Schulen, die wir besuchen, bieten den Kindern die Möglichkeit auf ein echtes Leben.

So ein Workcamp kann jedes Menschenleben verändern. Nicht nur meins oder unseres aus einer sozialstarken Welt. Nein, gerade das Leben der Menschen, die sonst ohne Hoffnung auf eine Zukunft leben müssen, können wir verändern. Dazu ist nicht viel nötig. Eine kleine Spende, finanziell oder materiell, die Teilnahme am Workcamp, das Übernehmen einer Patenschaft oder eines Projektes.  Warum nicht ein Stück Reichtum den wir genießen abgeben?

Für eine Patenschaft oder einen Platz für ein Kind benötigen wir 30 EUR als monatliche Spende, die folgendermaßen verwendet wird:

  • 25 EUR zur monatlichen Versorgung Ihres Patenkindes im Ausland. Darin enthalten sind Geschenke für Ihr Patenkind und eine Fondsrücklage für die Ausbildung und besondere Notfälle.
  • 5 EUR zur Patenpflege, Information und Verwaltung. Überschüsse hieraus werden am Jahresende wieder der Arbeit in den Einsatzländern zugeführt.So erreichen Sie uns:
    Kontakt: +49 (0)5622 6160 oder per E-Mail.

Jetzt eine Patenschaft übernehmen!

Verändern Sie das Leben eines Kindes nachhaltig. Schenken Sie Zukunft und Perspektive. Eine Patenschaft ist die persönlichste Form der Hilfe.

Spenden erfordert Mut, Vertrauen und Transparenz

Wir garantieren nachhaltige Hilfe

Projekte und Programme sind auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort abgestimmt und angelegt, damit sie zur Selbsthilfe umgesetzt werden

Geprüft und empfohlen

Als Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care
sind wir DZI-zertifiziert

Steuerlich absetzbare Spende

Ihre Spende ist
steuerlich absetzbar

Geschützte Datenübertragung

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Als Paten helfen Sie einem Kind persönlich und nachhaltig

Kinder brauchen Ihre Hilfe!
Der Schutz junger Menschen vor Gewalt und Ausbeutung sowie eine angemessene Versorgung mit ausgewogener Nahrung, Wohn- und Lebensraum, Bildung, Betreuung und gesundheitlicher Fürsorge sind Voraussetzung für die bestmögliche Entwicklung, auf die alle Kinder Anspruch haben. Vertreibung, Kriege, Natur-katastrophen, Krankheiten oder ausbeuterische Arbeit bringen Kinder um ihre Kindheit.
Wie wir Kindern helfen?
Für uns als Kinderhilfswerk ist Bildung der wichtigste Schlüssel zur Armutsbekämpfung. Wissen schafft Zukunftsperspektiven. Doch viele Millionen Kinder weltweit haben keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen. Ihnen bleibt der Zugang sogar zu einfacher Grundbildung verwehrt - und damit auch die Chance auf eine bessere Zukunft.
Reichen Sie einem Kind die Hand!
Als Pate unterstützen Sie ein Kind, das durch Ihre Hilfe zur Schule gehen kann und mit allem Lebensnotwendigen versorgt wird. Ihre Unterstützung schenkt einem Kind ein Leben in Würde und eine Perspektive. Reichen Sie einem Kind die Hand!