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Bildung für Kinder - ein Geschenk für die Zukunft

Laut Weltbildungsbericht 2017/18 liegen die ärmsten Länder der Welt auf dem Weg zu einer chancengerechten und hochwertigen Bildung weit zurück. Rund 63 Millionen Kinder im Grundschulalter haben keine Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Mehr als 34 Millionen dieser Kinder leben in afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Für uns als Kinderhilfswerk ist Bildung der wichtigste Schlüssel zur Armutsbekämpfung. Wissen schafft Zukunftsperspektiven, doch der Zugang zum Wissen bleibt vielen verschlossen. Millionen Kinder weltweit haben keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen. Manchen bleibt sogar eine einfache Grundbildung verwehrt. Und damit auch Chancen und eine hoffnungsvolle Zukunft. Viele Mädchen und Jungen werden zwar eingeschult, brechen die Grundschule dann jedoch vorzeitig ab. Besonders dramatisch ist die Situation in einigen Ländern Afrikas und Asiens.

Kinder aus ländlichen Regionen der Entwicklungsländer und arme Kinder haben die schlechtesten Bildungschancen. Der Weltbildungsbericht stellt fest, dass die Bildungschancen stark vom Wohnort und Einkommen abhängig sind: Kinder und Jugendliche auf dem Land schließen die Schule seltener ab als Gleichaltrige in der Stadt. Und je ärmer die Bevölkerung ist, desto schlechter stehen die Chancen, einen Schulabschluss zu erlangen.

Zu den benachteiligten Gruppen zählen – neben allen Menschen in Armut – besonders Mädchen und Frauen, religiöse, ethnische und sprachliche Minderheiten sowie Menschen mit Behinderungen. In zahlreichen Ländern scheitert die Einschulung von Mädchen an der traditionellen Rollenverteilung – viele Mädchen müssen im Haushalt mitarbeiten. Auch eine frühe Heirat oder eine frühe Schwangerschaft können Mädchen vom Schulbesuch abhalten. Je ärmer die Familien sind, desto schlechter sind die Bildungschancen der Mädchen. Kinder mit Behinderungen werden in weiten Teilen der Welt gesellschaftlich geächtet und deshalb gar nicht erst eingeschult.

Viele Eltern können das Geld für Schulgebühren, Bücher und andere Unterrichtsmaterialien, Schuluniformen oder für den Transport zur Schule nicht aufbringen. Ihre Kinder bleibt deshalb der Schulbesuch verwehrt oder sie müssen ihn vorzeitig abbrechen. Auch ein weiter und nicht selten gefährlicher Schulweg in ländlichen Gebieten hält Kinder vom Unterricht fern.

Nicht zuletzt haben auch Katastrophen Auswirkungen auf Bildung. Große Katastrophen wie Erdbeben, Stürme oder Überschwemmungen zerstören oftmals die Infrastruktur und damit auch die Schulsysteme ganzer Landstriche. Die Katastrophen führen dazu, dass die ohnehin schon schwachen Bildungssysteme komplett auseinander brechen. Schulen müssen dann schnell wieder aufgebaut werden, um den Kinder wieder eine Bildungsmöglichkeit geben zu können.

Bildung ist ein Geschenk für Zukunft

Bildung ist ein Geschenk für Zukunft. Das Wissen um Krankheiten lässt Eltern besser sich selbst und ihre Kinder schützen. Das Wissen über Hygiene und gesunde Ernährung beugt Krankheiten vor. Das Wissen, wie man sich bei einer Katastrophe verhält, kann Leben retten. Bildung erlaubt es Mädchen und Jungen sich nach Abschluss einer Ausbildung aus der Armut zu befreien. Wer eine Ausbildung hat, findet leichter einen Job! Bildung ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben. Bildung kann auch dabei helfen, Menschenrechte zu stärken und Konflikte friedlich beizulegen.

Für uns ist es deshalb besonders wichtig, der Bildung diesen hohen Stellenwert einzuräumen. Wir setzen Bildungsprojekte um, um den Zugang zu Bildung möglich zu machen.

So können Sie helfen: Seit über 40 Jahren setzt das Kinderhilfswerk Global-Care einen Schwerpunkt auf Bildungsprojekte. Sie können uns dabei unterstützen, Kindern Bildung zu ermöglichen, die Zukunft und Perspektive schenkt:

  • Durch 30 Euro im Monat unterstützen Sie ein Kind mit einer Patenschaft in den wichtigsten humanitären Bereichen.
  • Durch eine freie Spende für die Förderung von Bildungsprojekten für Kinder weltweit

Projekt: 7920-010 –  Schulbildung für Kinder – Ihre Spende schenkt Zukunft
Spendenkonto: DE16 5205 2154 0120 0001 20
Kontakt: +49 (0)5622 6160 oder per E-Mail.

Thema: Bildung – Geschenk für die Zukunft

Bildung ist ein Geschenk für Zukunft. Das Wissen um Krankheiten lässt Eltern besser sich selbst und ihre Kinder schützen. Das Wissen über Hygiene und gesunde Ernährung beugt Krankheiten vor. Das Wissen, wie man sich bei einer Katastrophe verhält, kann Leben retten. Bildung erlaubt es Mädchen und Jungen sich nach Abschluss einer Ausbildung aus der Armut zu befreien. Denn wer eine Ausbildung hat, findet leichter einen Job! Bildung ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben. Bildung kann auch dabei helfen, Menschenrechte zu stärken und Konflikte friedlich beizulegen.

Für uns ist es deshalb besonders wichtig, der Bildung einen hohen Stellenwert einzuräumen. Wir setzen Bildungsprojekte um, um den Zugang zu Bildung möglich zu machen.

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Patenkind wird Bürgermeisterin

Eliene Nunes, ein ehemaliges Patenkind der Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care wurde am 07. Oktober 2012 zur Bürgermeisterin von Itaituba, Pará, Brasilien gewählt. Wie bei vielen anderen Kindern liegen auch Elienes Wurzeln in einer einfachen Holzbaracke in einem Armutsgebiet. Mütter ziehen ihre Kinder häufig allein auf, die Väter kommen manchmal von der Goldsuche im Urwald nicht mehr nach Hause, so auch Elienes Vater. Die Armut ist dort immer greifbar. Der größte Traum vieler Kinder sind nicht die neusten Spielsachen, sondern einmal einen vollen Teller mit Essen ganz allein für sich zu haben. In der Tagesstätte von Global-Care erlebte die kleine Eliene, dass ein ganzer Teller mit Nahrung nur für sie zur Verfügung steht. Ein Traum ging in Erfüllung. Durch die Unterstützung der Patenschaft konnte sie später eine Schule besuchen und eine Ausbildung absolvieren. Eliene wurde Lehrerin und unterrichtete viele Jahre in der Schule vom Kinderhilfswerk in Itaituba. Dann wurde die engagierte Frau zur leitenden Mitarbeiterin in der Kommunalverwaltung und schließlich zur Bürgermeisterin Itaitubas. Ihr Glaube an Jesus Christus bestimmt auch ihren Alltag, wenn sich beispielsweise Bauunternehmer durch Bestechung einen Vorteil verschaffen wollen, dann weist sie auf ihre gelebten Werte hin: „Ich komme aus einer Favela-Hütte, ich weiß, was Armut und Hunger bedeutet. Ich weigere mich, bei der Korruption mitzumachen!“