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Brasilien

Kluft zwischen Arm und Reich

Wenn wir an Brasilien denken, dann kommt uns Fußball und Samba in Erinnerung. Das fünftgrößte Land der Erde ist auch durch den bunten Karneval bekannt – Themen, die für pure Lebensfreude stehen. Doch dieses frohe Bild täuscht. Brasilien ist auch auf anderen Gebieten einzigartig, nirgendwo ist die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wie in Brasilien.

Brasilien ist mit 8,5 Millionen km² 24-mal größer als Deutschland. Die Ausdehnung vom Norden nach Süden beträgt 4 394 km und vom Westen nach Osten 4 319 km. Über 200 Millionen Einwohner leben in dem größten Staat Südamerikas. Es gilt als typisches Schwellenland mit einem hohen Grad an Industrialisierung und einem breiten Angebot an Gütern. Es nimmt jedoch nur Teil der Gesamtbevölkerung am Wirtschaftskreislauf teil. Rund ein Drittel der Bevölkerung ist in der sogenannten Schattenwirtschaft tätig, 4,8 % der Menschen leben am Existenzminimum in bitterer Armut (Weltbank 2017).

Die Grenzen zwischen Armt und Reich sind überall deutlich zu erkennen. Schätzungsweise 16 % der Bevölkerung leben in Armenvierteln am Rande der Städte. Die Anzahl der Menschen in den Favelas steigt stetig an. Kriminalität ist an der Tagesordnung. Der Zugang ist selbst für Polizisten gefährlich, gleichzeitig ist das Maß an Polizeigewalt extrem hoch. Dagegen leben die Reichen und die Mittelschicht oftmals in mit Zäunen abgetrennten Stadtbereichen. Diese werden durch Sicherheitspersonal bewacht, um die Bewohner vor Gewalt und Kriminalität zu schützen. Zugang erhalten nur Bewohner oder Bedienstete.

Schulausbildung vs. Kinderarbeit

Für die meisten Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen reduziert sich die Schulbildung auf die Grundschule. Gerade in den Kindern spiegeln sich die krassen gesellschaftlichen Unterschiede Brasiliens wider. Vielen bleibt eine gute Schul- und Berufsausbildung verwehrt. Oft müssen die Kinder schon im jungen Alter arbeiten oder sie brechen die Schullaufbahn ab, wenn sie eine Klasse wiederholen müssen. Die Einstellung zur Schule wird wesentlich durch die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse bestimmt. Am Ende der sozialen Skala befinden sich die Millionen Kinder, die schon von klein auf zum Unterhalt der Familie beitragen müssen. Schon im frühen Alter helfen Mädchen in den Favelas beim Waschen und Putzen oder passen auf ihre jüngeren Geschwister auf. Die Jungen schlagen sich mit kleineren Dienstleistungen durch.

Laut Schätzungen gibt es in Brasilien über sieben Millionen Straßenkinder. Die Zahl an Prostituierten unter 15 Jahren liegt bei über zwei Millionen (BMZ 2016) und ist besonders zur Fußballweltmeisterschaft  2014 enorm gestiegen.

Wie können Sie helfen?

Unsere Entwicklungszusammenarbeit in Brasilien ist als Verein (NGO) unter dem Namen A Mão Cooperadora (AMC) staatlich anerkannt und registriert. Sie unterstützen uns:

  • Durch die Übernahme einer Patenschaft für ein bedürftiges Kind in Brasilien.
  • Durch eine Spende für unsere Tagesstätten in Pará, Piraquara, Paraná und Sao Paulo.
  • Durch eine Spende für unsere Schulen und Ausbildungszentren in Pará, Piraquara und Sao Paulo.
  • Durch eine Spende für unsere Krankenstation in Pará.
  • Durch eine Spende für unsere Einrichtung zur Rehabilitation von Straßenkindern in Campo Mourao.

Sie haben Fragen?  +49 (0)5622 6160 oder per E-Mail.

Informationen für Brasilien

Brasilien hat 208 Millionen Einwohner. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in der Gesellschaft deutlich sichtbar. Kinder aus armen Vierteln (Favelas) werden täglich mit Gesundheits- und Ernährungsproblemen sowie dem Zugang zu sauberem Wasser und Gewalt  konfrontiert.

Unsere Entwicklungszusammenarbeit ist in Brasilien als Verein (NGO) unter dem Name A Mão Cooperadora (AMC) staatlich anerkannt und registriert. Die Arbeit konzentriert sich auf die Bundesstaaten Santa Caterina, Paraná, Sao Paulo und Pará im Norden.

Ihr Kontakt

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Projekte und Patenschaften: Tel.: +49 (0)5622 6160 oder senden Sie eine Mitteilung per E-Mail an unser Team.

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Tagestätte und Schule in Piraquara, Brasilien

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