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Haiti

Naturkatastrophen, Unruhen und Armut

Am 12. Januar 2010 wurde Haiti, das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, von einem Erdbeben der Stärke 7.0 erschüttert. Bei dem schwersten Erdbeben seit mindestens 200 Jahren kamen mehr als 300.000 Menschen ums Leben. 1,5 Mio verloren ihr Zuhause.  Diese Naturkatastrophe hatte überwältigende Auswirkungen auf die haitianische Bevölkerung, insbesondere auf die Kinder. Mehr als 3 Millionen Menschen lebten im Epizentrum und wurden unmittelbar betroffen. Für die Kinder ist die Lage bis zum heutigen Tag noch immer als kritisch anzusehen. Die Aktivitäten von Global-Care in Haiti haben mit dem schweren Erdbeben von 2010 seinen Anfang genommen.

„Stärke durch Einheit“. So lautet ein Wahlspruch des Inselstaates Haiti. Durch die zahlreichen Unruhen und Naturkatastrophen ist diese Stärke des Landes längst in sich zusammengebrochen. Obwohl Haiti einst der reichste Staat Lateinamerikas war, zählt er inzwischen zu den am wenigsten entwickelten Ländern und gilt als Armenhaus des amerikanischen Kontinents. Über 65 % der Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze und sind auf internationale Hilfe angewiesen.

Die Auswirkungen der Naturkatastrophe und die politische und ökonomische Instabilität haben die Situation für die haitianischen Kinder noch verschlimmert, insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheit und lebensnotwendige Versorgung. Noch immer gehen dort rund 30 % der Kinder nicht in die Schule. Die Zahl der Analphabeten liegt bei rund 45 %. Nur ca. 40 % der Kinder haben Zugang zu medizinischer Versorgung. In den meisten Fällen verfügt die Bevölkerung insgesamt über unzureichende Versorgung, medizinische Leistungen sind nicht immer frei zugänglich und Krankenstationen oder Krankenhäuser sind oft über Kilometer von den Wohnorten der Menschen entfernt. Die Sterblichkeitsrate von Kindern ist sehr hoch, was hauptsächlich auf Krankheiten durch Mangelernährung und verschmutztes Wasser zurückzuführen ist.

Unser Kinderhilfswerk arbeitet seit 2010 mit lokalen Kirchengemeinden und ihrem eingetragenen Verein „Eglise de Dieu Réformée d’Haiti” zusammen. Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich auf zwei Standorte: Pignon, 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince und St. Ard, 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince.

In Pignon haben wir mit dem Bau des „House of Hope“ eine Einrichtung geschaffen, die über 45 Waisen und bedürftigen Kindern ein Zuhause und eine Chance für die Zukunft gibt. Durch Patenschaften vermitteln wir Waisenkindern den Aufenthalt im House of Hope oder unterstützen Kinder in ihren Familien. Die betroffenen Familien sind sehr dankbar für die regelmäßige Hilfe, die das Überleben der Kinder und eine gute Versorgung sicherstellt.

In der Medical Clinic at St. Ard konnten wir mit den Bau einer Optiker-Werkstatt einen weiterer Meilenstein in der medizinischen Versorgung der Klinik hinzufügen.

Darüber hinaus konnten durch Unterstützung unseres Kinderhilfswerks bis jetzt sieben Häuser für obdachlose Familien in Cabaret bei St. Ard finanziert und gebaut werden. Durch Kleinkredite erhalten bedürftige Familien Hilfe, sich eine neue Lebensgrundlage zu schaffen.

Wie können Sie helfen?

Unser Kinderhilfswerk arbeitet seit 2010 mit lokalen Kirchengemeinden und ihrem eingetragenen Verein „Eglise de Dieu Réformée d’Haiti” zusammen. Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich auf zwei Standorte: Pignon, 150 Kilometer nördlich von Port-au-Prince und St. Ard, 50 Kilometer nördlich von Port-au-Prince. Sie helfen uns:

  • Durch die Übernahme einer Patenschaft für ein bedürftiges Kind in Haiti.
  • Durch eine Spende für die Versorgung der Kinder im House of Hope in Pignon, Haiti
  • Durch eine freie Spende für die Arbeit des Kinderhilfswerks in Haiti

Sie haben Fragen?  +49 (0)5622 6160 oder per E-Mail.

Informationen für Haiti

In Haiti leben über 10 Millionen Menschen und es ist das ärmste Land in der westlichen Welt. Fast 65 %  der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Naturkatastrophen und politische Instabilität haben die Lage noch verschlimmert, insbesondere in Bezug auf Gesundheit, Bildung und wirtschaftliche Not. Die Sterblichkeitsrate von Kindern ist sehr hoch, was insbesondere auf Krankheiten durch Mangelernährung und verschmutztes Wasser zurückzuführen ist. 


Sie haben Fragen zu Projekten und Patenschaften?
Unser Team steht Ihnen gerne zur Verfügung. Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr telefonisch unter
+49 (0)5622 6160
oder per E-Mail.

Lebensgrundlagen schaffen!

Entwicklung durch Projekte setzt dort an,
wo schnelle Maßnahmen das Los der Menschen nicht dauerhaft verändern können. Mit Ihrer Unterstützung setzen wir Projekte um, die darauf ausgelegt sind, von uns betreute Menschen langfristig unabhängig zu machen.

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