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Verbesserung der Einstiegschancen in den Arbeitsmarkt für vulnerable Mädchen und junge Frauen in den Vororten von Harare

Um ihnen den Einstieg in eine würdige Erwerbstätigkeit mit fairer Bezahlung zu erleichtern, werden Frauen aus Simbabwe auf ihrem Weg in die Arbeitswelt unterstützt. Die Herausforderungen im Land sind unterschiedlich: Hohe Arbeitslosenquoten und mangelnde Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten erschweren den Zugang zu einer Arbeitsstelle. Häufig sind es die Frauen, die in der Familie für die Sorgearbeit zuständig sind und zeitintensive Aufgaben im Haushalt oder die Betreuung der Kinder übernehmen. Es entstehen finanzielle Abhängigkeiten vom Ehemann.

Um ihnen den Einstieg in eine würdige Erwerbstätigkeit mit fairer Bezahlung zu erleichtern, werden Frauen aus Simbabwe auf ihrem Weg in die Arbeitswelt unterstützt. Die Herausforderungen im Land sind unterschiedlich: Hohe Arbeitslosenquoten und mangelnde Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten erschweren den Zugang zu einer Arbeitsstelle. Häufig sind es die Frauen, die in der Familie für die Sorgearbeit zuständig sind und zeitintensive Aufgaben im Haushalt oder die Betreuung der Kinder übernehmen. Es entstehen finanzielle Abhängigkeiten vom Ehemann. Darüber hinaus weist Simbabwe eine hohe Rate an Gewalt durch den Partner auf. Zahlreiche Frauen sind einem erhöhten Risiko für geschlechtsspezifische Gewalt ausgesetzt. Junge Mädchen brechen aufgrund hoher Schulgebühren oder frühen Schwangerschaften die Schulzeit ab, was den Kreislauf der Armut verstärkt.

Fünf Kurse auf dem Weg in die Selbständigkeit
Die Teilnehmerinnen durchlaufen umfassende Fortbildungseinheiten. Dazu gehören Kurse zum wirtschaftlichen Empowerment, in denen die Frauen lernen, Einkommenschancen in ihrer Gemeinschaft zu erkennen und in nachhaltige Einkommensquellen umzuwandeln. Darüber hinaus werden Bewerbungstrainings durchgeführt, die ihnen einen guten Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Die Schulung im Kundenservice vermittelt wichtige zwischenmenschliche Fähigkeiten. Neben einem Kurs zur Sicherheit am Arbeitsplatz absolvieren die Frauen auch einen Workshop zur Resilienz-Stärkung. Durch neue Bewältigungskompetenzen und Konfliktlösungen lernen sie, mit zukünftigen negativen Erfahrungen besser umzugehen. Die Fortbildungen stärken nicht nur das Selbstwertgefühl, sondern fördern auch die Selbstwirksamkeit der Teilnehmerinnen. Während des Kursprogramms gibt es eine Kinderbetreuung, um die Teilnahme zu erleichtern. Einmal im Quartal wird eine Job-Messe organisiert, bei der sich verschiedene Unternehmen vorstellen und den Frauen ihre Anforderungen nahebringen. Insgesamt fördert das Hilfsprojekt nicht nur die berufliche Perspektive der Frauen, sondern auch ihr psychisches Wohlbefinden.

GLOBAL CARE Projektreferentin Hanna Tondera war im Rahmer einer Projektreise vor Ort und berichtet: „Die Teilnehmerinnen sind daran interessiert, eine eigene Selbstständigkeit zu gründen, weil sie dies im Alltag in ihrer Umgebung mitbekommen. Formelle Arbeitsverhältnisse sind selten und die Frauen sind sich bewusst, dass ihre Qualifikationen zu gering sind. 99 % haben vor den Trainings noch nie einen Computer benutzt. Sie fassen neues Selbstvertrauen, lernen Hilfe anzunehmen und entwickeln den Wunsch, die Produktivität ihrer Gemeinde zu verbessern.“

Ein Teil der GLOBAL CARE Hilfe in Simbabwe wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt.
1 + 9 = 10 Sie können viel bewegen! Die Förderung beträgt 90 % der Gesamtkosten.

    

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Projekt: Verbesserung der Einstiegschancen in den Arbeitsmarkt in Simbabwe – 8440-012
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Sie haben Fragen? +49 (0)5622 6160 oder per E-Mail.

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