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Sierra Leone - Ebola in Westafrika

Reduzierung der Folgen von Ebola-Epedemien

Sierra Leone gehört neben Guinea und Liberia zu den drei hauptsächlich betroffenen Ländern von Ebola. Allein beim letzten Ausbruch erkrankten an dem Virus mehr als 11000 Personen. Sie wurden zwar, sobald Symptome auftraten, unverzüglich unter Quarantäne gestellt, danach jedoch oftmals nicht weiter versorgt. Eines der größten Probleme war und ist es, dass Überlebende oftmals diskriminiert und aus der Gesellschaft ausgestoßen werden.
Während der Quarantäne sind die Menschen komplett von der Außenwelt abgeschnitten und konnten kein Einkommen für sich generieren. Durch Ebola kommt es also auch zu enormen Einschränkungen in der Landwirtschaft, der Nahrungsmittelproduktion sowie bei der Verarbeitung und Vermarktung von Produkten. Die Ebola-Krise hinterlässt jedoch nicht nur eine medizinische und wirtschaftliche Katastrophe, sondern auch langfristige psychologische Traumata.
Die Kinderhilfswerk Stiftung initiierte im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes mit drei weiteren Hilfsorganisationen ein Projekt, um Überlebenden Hilfestellungen zu bieten und die weitere Ausweitung der Infektionskrankheit zu reduzieren. Vor allem die Überlebenden, die Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt waren, sollten unterstützt werden.

Das Projekt zur Reduzierung der Folgen der Ebola-Epidemie umfasste die finanzielle und psychologische Unterstützung von 1000 Betroffenen. 1500 Helfer wurden entsprechend ausgebildet, um Hausbesuche bei den Betroffenen durchzuführen und die Bevölkerung aufzuklären. 500 Waisenkinder profitierten von der Verteilung von Grundnahrungsmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln. Auch wurde ein Aufklärungsfilm produziert und in größerem Umfang verbreitet, mit dem Ziel, psychologische Folgen der Ebola-Epidemie bei den Kindern aufzufangen.

Im weiteren Verlauf des Projektes wurden Betroffene besucht, schutzlose Kinder unterstützt und Frauengruppen gegründet, um einen Austausch über Schwierigkeiten und die Zukunft zu fördern. Im Rahmen dieses Gemeinschaftsprojekts konnte schon 85 % der Überlebenden eine Arbeitsstelle vermittelt und 70 % der betroffenen Kinder der Schulbesuch ermöglicht werden.

Das Projekt wurde mit Spenden von Aktion Deutschland Hilft finanziert.  
Projektlaufzeit: 01.07.2015 – 31.12.2016
Projektvolumen: 647.269,32 EUR, davon 33.260,45€ KHW
Projektpartner: Development Initiative Programme (DIP), Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V., LandsAid e.V., TERRA TECH e.V.

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Informationen für Sierra Leone

In Sierra Leone leben 6 Millionen Menschen. Laut UNDP sind 59 % der Einwohner Analphabeten. Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei nur 50 Jahren.  Über 77% der Einwohner leben in absoluter Armut und haben weniger als 2 Dollar pro Tag zur Verfügung. Ein Bürgerkrieg kostete vielen zehntausend Menschen das Leben und zwang hunderttausende Menschen in die Flucht. Darüber hinaus gehört Sierra Leone neben Guinea und Liberia zu den drei hauptsächlich von Ebola betroffenen Ländern.

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