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Tagesstätte Cemic in Pará

Im Schutz der Tagesstätte

Tagesstätten haben eine bewahrende Funktion für die Kinder, denn ohne diese Einrichtung würden unzählige von ihnen zu Straßenkindern werden. Unsere Kinder kommen aus bedürftigen Verhältnissen, oft leben die Familien in Elendsvierteln. In der Regel müssen beide Eltern arbeiten, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Dann verbringen die Kinder schon früh ihr Leben auf der Straße. Dort lernen sie alle Formen der Gewalt und des Drogenkonsums kennen, um sich irgendwie durchzuschlagen. Viele unserer Kinder haben nur überlebt, weil sie in der Tagesstätte aufgenommen wurden. Die Lebensgeschichten der einzelnen Kinder sind so dramatisch, dass wir allein beim Hören der Geschichten mit maßloser Traurigkeit und den Tränen kämpfen. Zum Beispiel die Geschichte des kleinen Jungen, der unversorgt und halb verhungert in die Tagesstätte gebracht wird oder die des jungen Mädchens, dessen Vater als Drogenhändler arbeitet. Was mögen solche Kinder schon alles erlebt haben?

Bei Waisenkindern übernehmen die Mitarbeiter der Tagesstätte oft die Aufgaben der Familie, so kommen viele Jugendliche selbst nachdem sie die Einrichtung verlassen haben zu ihrer „Familie” um sich auszutauschen. Da Tagesstätten in Brasilien eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe wahrnehmen, zahlen die Städte einen regelmäßigen Zuschuss zum Betrieb der Einrichtungen. Aber ohne Patenschaften könnten die Einrichtungen ihre wichtige Aufgabe nicht erfüllen. In den Tagesstätten müssen immer wieder umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Darum sind wir dankbar für jede zusätzliche Spende, damit wir den Kindern eine gute Einrichtung bieten können.

Tagesstätte “Cemic”

Bereits 1980 wurde unsere erste Tagesstätte „Cemic” im Bundesstaat Pará eingeweiht. In dieser Tagesstätte werden die Kinder nicht nur betreut, sondern sie erfahren Begleitung in ihrer Ausbildung und eine soziale Integration.

Da viele Kinder bei nur einem Elternteil oder bei Großeltern leben, befinden sie sich während des Tages auf der Straße und sind allen negativen Einflüssen schutzlos ausgeliefert. Überall suchen Drogendealer nach neuer „Kundschaft”. So bieten Tagesstätten den geschützten Raum, in dem Kindern eine Zukunftschance eröffnet wird.

In der Tagesstätte werden über 400 Kinder betreut. Für Schüler gibt es außerdem eine Hausaufgabenhilfe.

Wie können Sie helfen?

Unsere Entwicklungszusammenarbeit ist in Brasilien als Verein (NGO) unter dem Namen A Mão Cooperadora (AMC) staatlich anerkannt und registriert. Sie unterstützen uns:

  • Durch die Übernahme einer Patenschaft mit 30 Euro im Monat für ein bedürftiges Kind in Pará.
  • Durch eine Spende für unsere Tagesstätte “Cemic” in Pará.

Sie haben Fragen?  +49 (0)5622 6160 oder per E-Mail.

Informationen für Brasilien

Projektbeschreibung

Bereits 1980 wurde unsere erste Tagesstätte „Cemic” im Bundesstaat Pará eingeweiht. In dieser Tagesstätte werden die Kinder nicht nur betreut, sondern sie erfahren Begleitung in ihrer Ausbildung und eine soziale Integration.

» Informationen zu Brasilien

Ihr Kontakt

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Projekte und Patenschaften: Tel.: +49 (0)5622 6160 oder senden Sie eine Mitteilung per E-Mail an unser Team.