Aktuelles

Blick zurück und Schritt nach vorne

In einer Atmosphäre von Freude und Dankbarkeit fand auch in diesem Jahr unser Neujahrsempfang im winterlich verschneiten Bonhoeffer-Haus statt. Spender und Unterstützer, Vertreter aus Kirchen und Freikirchen, Vereinen, Schulen und Banken, sowie Bürgermeister Hartmut Spogat waren unserer Einladung gefolgt und durften mehr über weltweite „Nächstenliebe in Aktion“ erfahren.Fritzlars Bürgermeister Hartmut SpogatBürgermeister Hartut Spogat

Bewegende Momente und erlebte Highlights eines ereignisreichen Jubiläumsjahres standen beim Neujahrsempfangs im Mittelpunkt. Denn trotz der vielen lähmenden Schlagzeilen in den Nachrichten dieser Welt, ist es wichtig, umso mehr für „Aufbau statt Zerstörung“, „Bildung zum Schutz vor Extremismus“ und „Hilfe zur Selbsthilfe in Katastrophensituationen“ im Einsatz zu sein. Die „ethische Umsetzung von Gottes Tun an uns“ definierte der ehemalige Dekan Dr. Umbach den Namen„Global-Care“ in seiner Andacht.

Dekan i.R. Dr. Umbach Dekan i.R. Dr. Umbach

Seit den Anfängen von Global-Care im Jahr 1976 ist die christliche Nächstenliebe das Leitbild aller Projekte und Aktionen. Insgesamt 739.800 Kindern wurden durch Patenschaften neue Lebensperspektiven geschenkt. Sie konnten einen Bildungsstand erlangen, der für sie nicht selbstverständlich ist. Dank der Förderung von 75 % der Gesamtkosten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde für 171.000 Menschen Wasser als wertvolles Gut zur Verfügung gestellt. Die Wichtigkeit der Benennung dieser Zahlen betonte auch Bürgermeister Spogat: „Es ist gut zu sehen, wo unsere Spenden ankommen!

Auch in 2016 waren wir unterwegs zu den Menschen. Workcamps in Uganda, ein Hilfstransport nach Haiti, Projektbesuche in Indien, Nepal, Sambia, Äthiopien und im Libanon u. v. m. gehörten zum Einsatzplan. Getreu der Aussage eines kanadischen Bischofs, den Geschäftsführerin Beate Tohmé auf ihrer Haiti Reise traf: “Aufgeben ist keine Option – wenn Du einem Menschen helfen kannst, hilf einem. Wenn Du 10 helfen kannst – hilf 10, wenn Du 100 helfen kannst – hilf 100!“

Baete Tohmé - Geschäftsführerin der Kinsderhilfswerk Stiftung Global-CareGeschäftsführerin Beate Tohmé

Unsere große Dankbarkeit wurde den anwesenden Gästen des Neujahrsempfangs ausgesprochen, denn auch sie leben treu diese Hilfsbereitschaft und unterstützen die Arbeit von Global-Care durch ihr unermüdliches Engagement. Dieser „Helfer-Virus möge erhalten bleiben und es soll keine Medizin gegen ihn geben“, wünschte Spogat dem Kinderhilfswerk für seine zukünftige Arbeit in Fritzlar und in der Welt.

Bei Kuchen und Kaffee gab es Zeit für gute Gespräche. Musikalisch bereichert wurde der Neujahrsempfang durch die Bluegrass Band Lucy and the Bolters unter der Leitung von Rolf Schild, Mitarbeiter des Kinderhilfswerks.

Lucy & The Bolters - Bluegrass from the Heart of Germany

Lucy & The Bolters - Bluegrass from the heart of Germany

„In unserer Musik geht es häufig darum, dass Menschen, die alles verloren haben, wieder fröhlich sein dürfen“ - ein großer Wunsch von Global-Care für die weitere Zeit.

 

Für das Jahr 2017 stellte Vorstandsvorsitzender Georg Frank „neue Herausforderungen“ aber auch “neue Wege“ in Aussicht. Doch eines habe Bestand: „Wir wollen Engel für die Kinder sein und weiterhin den Kreislauf der Nächstenliebe leben.“Vostandsvorsitzender der Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care Georg Fank

 

Vorstandvorsitzender Georg Frank

40 Jahre Nächstenliebe in Aktion

DSC 4597Bunte Farben schmückten die Stadthalle Fritzlar, die sich anlässlich des 40-jährigen Jubiläums unseres Kinderhilfswerks am 10. September 2016 in eine Festhalle verwandelt hatte.
Gefeiert wurden 40 Jahre weltweite Unterstützung für Not leidende Kinder, 40 Jahre unmittelbare Hilfe in den Einsatzländern durch Patenschaften, Projekte und Katastrophenhilfe, und vor allem 40 Jahre gelebte Nächstenliebe in Aktion.

DSC 4599 1Wir freuten uns über die zahlreichen Gäste aus der Politik, Dachverbänden, Vertreter von Kirchen, Stiftungen, Vereinen und Unternehmen sowie ehrenamtliche Helfer und Spender, u. a. eine 102-jährige Unterstützerin, die anlässlich ihres 100. Geburtstags um Spenden für Kinder in Not gebeten hatte.
„Es tut uns gut, dass wir feststellen, wo die Hilfe ankommt –Ihre und unsere Hilfe kommt an“, so Bürgermeister Hartmut Spogat.
Dekanin Sabine Tümmler drückte ihre Wertschätzung für die christliche Verbundenheit aus, die auch durch die Rede unseres Vorsitzenden Georg Frank zum Ausdruck kam. „Das christliche Leben ist unser Gut, ein Fahrplan für unser Leben – hier bei uns und in unseren Projekten in aller Welt. Wir schauen mit Dankbarkeit auf die Vergangenheit zurück und wollen nun mit Ihnen zusammen die nächsten 40 Jahre voller Motivation für die Bedürftigen gestalten.“
Gestärkt werde die Arbeit des KHW auch durch regionale Verbundenheit. „Ich bin stolz, dass die Hilfe aus der Mitte des Schwalm-Eder-Kreises kommt“, betonte Landrat Winfried Becker und forderte auf „die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen.“ Diesem Leitsatz waren die Kinder der Fritzlarer Grundschule an den Türmen längst gefolgt. „Wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun“ sangen sie und marschierten mit unseren Fahne-schwenkenden Projektleitern aus den Einsatzländern Uganda, Brasilien, Indien, Bangladesch und Äthiopien durch den voll besetzten Festsaal. Offiziellen Dank sprach ihnen Beate Tohmé aus, denn sie hatten bei einem Spendenlauf stolze 5000 Euro für den Wiederaufbau einer durch das Erdbeben zerstörten Schule in Nepal erkämpft. Auch die Melanchthon Schule aus Steinatal beteiligte sich an dem Lauf und spendete eine beachtliche Summe von über 1000 Euro.

DSC 4920Musikalische Highlights, gefüllt mit afrikanischem Trommelwirbel und brasilianischer Lebensfreude, boten unsere Global-Voices mit Sängerinnen und Sängern aus Uganda und Brasilien, von denen die meisten durch Patenschaften gefördert werden.
Auch im Fritzlarer Rathaus hallen noch die fröhlichen Töne nach, die bei einem offiziellen Empfang beim Bürgermeister am vergangenen Dienstag von ihnen angestimmt worden waren.

Die bunte Vielfalt des weltweiten Engagements unseres Kinderhilfswerks kam auch in den Workshops zur Geltung, die am Nachmittag stattfanden. Aus erster Hand konnten die Gäste von den Projektleitern hören, wie Hilfe vor Ort geleistet wird, näheres zur HIV-und AIDS Aufklärung in Uganda erfahren und Erlebnisberichten aus Workcamps, Arbeitseinsätzen von freiwilligen Helfern in unseren Projektländern, folgen.

DSC 4813Zarter Duft der in einer äthiopischen Kaffeezeremonie gerösteten Bohnen traf auf lebendige Klänge des Trommel-und Tanz Workshops aus Uganda. Kinder durften bei einem Quiz raten, spielen, malen und bei spannenden Vorführungen des Technischen Hilfswerks (THW) rund um das Thema Katastrophenschutz zusehen.
Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem Kaffeetrinken, das ohne die großzügige Unterstützung der Landfrauen-Vereine Gudensberg und Wabern und vielen weiteren Helfern nicht möglich gewesen wäre.

DSC 4700

Das gemeinsame „Oh happy Day“ der Global-Voices und Joyful Singers brachte es im abschließenden Konzert auf den Punkt: Es war ein fröhlicher Tag, gefüllt mit Dankbarkeit, Gänsehaut-Momenten und viel Ausblick auf morgen.
Unser besonderer Dank gilt allen, die zum erfolgreichen Gelingen der Jubiläumsfeier beigetragen haben.
(alphabetisch geordnet)

  • Altenzentrum Eben-Ezer, Gudensberg
  • Christliche Bildungsstätte Fritzlar
  • Gärtnerhof Fritzlar
  • Himalaya Restaurant & Catering Kassel
  • Kreissparkasse Schwalm-Eder
  • Landfrauenvereine
  • Ofen Neuhaus Fritzlar
  • Schwälmer Brotladen
  • SI-Club Fritzlar/Homberg
  • VR Chattengau eG

Wir bedanken uns auch bei allen, die hier nicht namentlich genannt wurden, uns aber tatkräftig unterstützt haben.

View the embedded image gallery online at:
https://global-care.de/index.php/ueber-uns#sigProIdbfea026541

 

Global-Voices 2016 - Afrikanischer Trommelwirbel und brasilianische Lebensfreude


Anlässlich unseres 40-jährigen Jubiläums reisen sieben Sängerinnen und Sänger an, von denen einige durch Patenschaften unseres Kinderhilfswerks gefördert werden. Im Gepäck haben sie eine perfekte Mischung der lokalen Kulturen in Tanz und Gesang sowie lebendige Zeugnisse ihres Lebens und Glaubens. Besuchen Sie ein Konzert in ihrer Nähe und lassen Sie sich begeistern.

Am Sonntag, 4. September teilt sich die Gruppe. Die Musiker aus Uganda sind in Braunschweig zu Gast und die brasilianischen Musiker gastieren in Wolfsburg.
Am Sonntag, 11. September treten die Musiker aus Brasilien um 10 Uhr in Duisburg auf. Gleichzeitig findet ein Konzert mit den Global-Voices aus Uganda in Gudensberg statt:
Evang. Freikirche Gemeinde Gottes Gudensberg
Bahnhofsstr. 6
34281 Gudensberg

Tourplan (Download)

MdB Günter RudolphGrußwort von MdL Günter Rudolph

40 Jahre zum Wohl der Kinder in der Welt

Sehr geehrte Frau Tohmé,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,


zu Ihrem 40jährigen Jubiläum gratuliere ich und danke ihnen herzlich für ihren Einsatz zum Wohl der benachteiligten Kinder in dieser Welt.

Aus kleinen Anfängen ist Großes gewachsen. Auf diese kurze Formel lässt sich die Geschichte ihres Werkes zusammenfassen. Auf fast allen Kontinenten dieser Welt setzen sie sich für die Schwächsten ein. Sie unterstützen Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Waisenhäuser und Krankenstationen, aber auch behinderte Menschen und verbessern so die Lebensbedingungen der Kinder.

Besonders hervorzuheben ist auch die Vermittlung von Patenschaften zur langfristigen Förderung von Kindern und Jugendlichen bis zum Abschluss einer Berufsausbildung. Viele dieser Patenkinder engagieren sich heute selbst in der Entwicklung ihrer Heimatländer. Selbstverständlich engagieren sie sich auch in der Flüchtlingskrise, direkt vor Ort im Libanon für die vielen Flüchtlinge aus dem Bürgerkrieg in Syrien.

Leider ist kein Ende der Kriege zu verzeichnen und die Zahl der Naturkatastrophen nimmt eher zu und damit Bedarf an Hilfsmaßnahmen in aller Welt. Ich wünsche ihnen zahlreiche Spender und Unterstützer und weiterhin viel Erfolg für ihre segensreiche Arbeit zum Wohl der Kinder in Welt. Die jungen Menschen sind unsere Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Rudolph, MdL

Günter Woltering PARITÄTGrußwort des Landesgeschäftsführers des PARITÄTISCHEN Hessen Günter Woltering

Sehr geehrte Damen und Herren,

weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele wie nie zuvor. Zwei Drittel der Weltbevölkerung leiden Hunger, etwa zehn Prozent sind von extremer Armut betroffen. Angesichts dieser humanitären Katastrophen ist der Einsatz von Hilfsorganisationen wie dem Kinderhilfswerk Global Care heute wichtiger denn je.

Seit vier Jahrzehnten engagieren Sie und Ihre Spender sich für notleidende Kinder und deren Familien, mit Projekten zur Selbsthilfe in 20 Ländern, Katastrophenhilfe und mit der Vermittlung und Betreuung von Patenschaften.

Wir sind stolz, dass Sie uns vor zehn Jahren als Ihren Spitzenverband gewählt haben. Wir kooperieren eng mit Ihnen über die „Aktion Deutschland Hilft“, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, das auch Projekte des Kinderhilfswerks Global-Care fördert.

Doch vor allem verbinden uns Vision und Mission: Sie machen sich dafür stark, dass weltweit alle Menschen ein Leben in Unversehrtheit, Gesundheit und Menschenwürde führen und ihre Potenziale ausschöpfen können, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe. Das entspricht den Werten Vielfalt, Offenheit und Toleranz, denen der PARITÄTISCHE Hessen verpflichtet ist.

Ich gratuliere dem Kinderhilfswerk Global Care zu vier Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit und freue mich auf eine weiterhin gute künftige Zusammenarbeit.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr

/*