bild-katastrophehilfe-web


WAS IST KATASTROPHENVORSORGE?

Die Katastrophenvorsorge umfasst den gesamten systematischen und konzeptionellen Rahmen von Maßnahmen, die eng miteinander vernetzt sind und vor einem extremen Naturereignis wie einem Erdbeben, Tropensturm oder einer Überflutung ergriffen werden, um negative Auswirkungen auf die Gesellschaft einzuschränken oder zu vermeiden. Das zentrale Ziel ist, das Katastrophenrisiko der Menschen zu verringern, die in gefährdeten Regionen leben. Dabei soll zum einen die Anfälligkeit der Bevölkerung reduziert und zum anderen das Entstehen neuer Bedrohungen vermieden werden, wie zum Beispiel Hangrutschungen durch unsachgemäße Bodennutzung oder Überschwemmungen durch Abholzung an den Oberläufen von Flüssen.

Inklusion baut auf der Idee einer Gesellschaft für alle (Society for All) auf, in der alle Menschen gleichermaßen ihre Potenziale entfalten und entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten zum Gemeinwohl beitragen und gesellschaftliche Leistungen in Anspruch nehmen können.

In der Katastrophenvorsorge bedeutet dies, dass besonders gefährdete Gruppen gemeinsam mit lokalen, nationalen oder internationalen Entscheidungsträgern Beschlüsse fassen sowie Aktivitäten planen und durchführen, die sie selbst betreffen.

(Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)


/*