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Inklusive Katastrophenhilfe in Nordindien

Der indische Bundesstaat Uttarakhand liegt im Nordwesten Indiens in der seismisch aktiven Himalaya-Region. Uttarakhand gehört zu den Regionen Indiens, die am stärksten erdbebengefährdet sind. Heftige Monsun-Regenfälle mit Erdrutschen und flutartigen Überschwemmungen richten regelmäßig hohen Schaden an Gebäuden, Infrastruktur, Wasserversorgung und Kommunikationsnetzen an.

Das Kinderhilfswerk Global-Care engagiert sich gemeinsam mit Habitat for Humanity in einem von Aktion Deutschland Hilft finanzierten Projekt für die Katastrophenvorsorge im Bundesstaat Uttarakhand in Nordindien. Die Bevölkerung soll auf eine Katastrophe vorbereitet sein und schnell und richtig reagieren können, um den Verlust von Menschenleben zu verhindern und Schäden so gering wie möglich zu halten.

In sechs Schulen, einem Krankenhaus (Christian Hospital Chamba) und in zehn Dörfern im Tehri-Distrikt wurden Arbeitsgruppen gebildet. Es finden Schulungen statt, Evakuierungspläne werden ausgearbeitet und Frühwarnsysteme installiert.

In das Projekt sind besonders schutzbedürftige Gruppen wie Kinder und Menschen mit Behinderung  integriert, um ihre spezifischen Bedürfnisse und ihre Sichtweise zu berücksichtigen.

Menschen mit Behinderung sind  in Krisen- und Katastrophensituationen in besonderem Maße gefährdet. Sie gehören auch im Bereich humanitärer Nothilfe zu der am stärksten vernachlässigten Bevölkerungsgruppe. Auch Kinder werden wenig beachtet. Gerade sie sollen aber lernen, langfristig zu denken und vorausschauend mit Risiken umzugehen.
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