Fünf Jahre sind seit dem Tsunami vom 11. März 2011 sowie das dadurch ausgelöste Atomunglück von Fukushima vergangen. Es war die größte Katastrophe in Japan seit dem Zweiten Weltkrieg. Rund 18.500 Menschen kamen ums Leben. 

Reinhard Berle, Beate Tohmé und Asiendirektor J.P. Singh (rechts) mit Vertretern der lokalen Hilfsorganisationen.

Abschluss der Baumaßnahmen 19. März 2015

Der Bau des kombinierten Kindergartens mit KITA wurde am 19. März 2015 abgeschlossen. Der Spielplatz wurde ebenfalls fertiggestellt.
Am 4. April 2015 fand mit Beginn des Schuljahres die Aufnahme der neuen Kindergartenkinder statt. Der offizielle Name der Einrichtung lautet Kamaishi Kodomo-en (Kodomo = Kinder auf Japanisch).

Einweihung am 9. Mai 2015

Im Mai wurde eine Monitoringreise von zwei Vertretern des Kinderhilfswerks aus Deutschland und dem Asiendirektor J. P. Singh, internationaler Projektleiter für dieses Projekt, durchgeführt. Die Einweihungsfeier fand am 9. Mai 2015 in Anwesenheit von Politikern, Bürgermeister, Vertretern des Schulamts, Elternsprecher und Kindergartenleitung statt. In den Reden wurde der besondere Wert der Einrichtung Kodomo-en für Kamaishi hervorgehoben. Zentral in der Stadt gelegen, bietet sie familienfreundliche Betreuungszeiten und verhindert so den Wegzug junger Familien aus der Stadt. Kodomo-en ist erdbebensicher gebaut und dient im Katastrophenfall als Evakuierungszentrum. Es gibt eine Notstromversorgung und Vorräte (Trockennahrung, Windeln, Batterien etc.), die die Versorgung aller Kinder und Mitarbeiter für drei Tage sicherstellen.

Weltweit

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