Bildung


Indiens Bildungssystem gliedert sich in eine fünfjährige Grundschule gefolgt von einer dreijährigen Mittelschule, die nach der achten Klasse endet. Für diese zwei Stufen hat die indische Regierung 2009 die allgemeine Schulpflicht eingeführt, um die hohe Analphabetenrate in ihrem Land einzudämmen. Trotz des kostenlosen Schulbesuchs ist es vielen Kindern aus verschiedenen Gründen – Erwerbstätigkeit, Arbeitsmigration der Familie oder Versorgung jüngerer Geschwister – nicht möglich in die Schule zu gehen. Statistisch gesehen werden zwar ein Großteil der indischen Kinder tatsächlich eingeschult, in den höheren Klassenstufen wird die Zahl der Schulabbrecher jedoch immer größer. Vor allem im ländlichen Raum erhalten viele Kinder nur eine äußerst rudimentäre Grundbildung, obwohl Indien eines der größten Bildungssysteme weltweit hat. Zusätzlich ist die Situation an den staatlichen Schulen oft defizitär: Die Lehrer sind schlecht ausgebildet und unterbezahlt, die Schulgebäude oft in erbärmlichen Zustand. Laut einer Studie der Weltbank aus dem Jahr 2004 erscheint jeder vierte Lehrer an staatlichen Schulen in Indien niemals zum Unterricht. Familien, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder deshalb auf Privatschulen. Für die Kinder der ärmeren Bevölkerungsteile ist dies jedoch keine finanzierbare Lösung.

Das Kinderhilfswerk Global-Care möchte es diesen Kindern trotzdem ermöglichen, eine solide Ausbildung zu erhalten und betreibt eigene Schulen in den Bundesstaaten Uttarakhand, Bihar, Manipur und Odisha.
Wie können Sie helfen?

• Durch die Übernahme einer Patenschaft für ein bedürftiges Kind.
• Durch die Finanzierung eines Schulplatzes in den Gebäuden der DPS.

Weltweit

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