Bangladesch 

Ein Leben bestimmt von Flüssen


Die Volksrepublik Bangladesch wird hauptsächlich von Indien umschlossen, grenzt im Süden an den Golf von Bengalen und im Südosten an Myanmar. Das Leben in Bangladesch wird von den großen Flüssen bestimmt: Ganges, Jamuna und Meghna. Diese Flüsse sind die Lebensgrundlage der Bewohner, weil sie für die Fruchtbarkeit des Bodens sorgen. So können im Normalfall jährlich bis zu drei Ernten erreicht werden.
Aber von diesen Flüssen geht auch große Gefahr aus. Monsunregen, Hochwasser und Wirbelstürme führen regelmäßig zu Überflutungen und fordern tausende Todesopfer. Im Sommer 2007 war Bangladesch von der schlimmsten Flut seit Jahren betroffen, fast zwei Drittel des Landes standen unter Wasser. Millionen Menschen wurden obdachlos.
Bangladesch gehört mit seinen 145 Millionen Einwohnern (BMZ 2012) zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Rund drei Viertel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Mit einem BIP pro Kopf von etwa 597 US-Dollar im Jahr 2013 gehört Bangladesch auch zu den ärmsten Ländern der Erde. Immer häufiger thematisiert die westliche Presse die schlechten Arbeitsbedingungen unter denen viele Menschen, besonders die Frauen und Kinder, in den Fabriken Bangladeschs leiden.
Bangladesch ist in sechs Verwaltungsbezirke (Divisionen) aufgeteilt. Diese Bezirke sind den Distrikten übergeordnet. Die Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care arbeitet seit 1976 an zwei Standorten:

- Lalmonirhat im Nordwesten und
- Baramchal im Nordosten des Landes.

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