HIV/AIDS-Projekte


- Hoffnung und Zuwendung statt Resignation und Einsamkeit

Unter dem Namen t.a.p.p. (t.a.p.p. = tumaini ("Hoffnung" in Suaheli) aids prevention program) unterstützt unser Kinderhilfswerk HIV/AIDS-Projekte in Uganda und angrenzenden Ländern. In mehr als 400 Büros werden jeweils bis zu 100 Patienten und ihre Familien von qualifzierten Mitarbeitern ganzheitlich betreut.
Viele Betroffene haben große Angst vor der Zukunft. Oft wagen sie nicht, ihrer Familie die Wahrheit über die Immunschwäche zu sagen. Fragen über die Zukunft der Kinder und den Tod begleiten sie täglich. Im t.a.p.p.-Projekt finden sie ganzheitliche Lebenshilfe durch Aufklärung, Beratung, Zuwendung und Verdienstmöglichkeit.
Nach offiziellen Statistiken leben in Afrika südlich der Sahara über 22 Millionen Menschen mit HIV/AIDS. In Uganda, einem der am stärksten betroffenen Länder, ist einer von 15 Menschen HIV-positiv! Die Zahl der AIDS-Waisen wird auf etwa 1,2 Millionen geschätzt.

So helfen wir:10  

• Beratung und Aufklärung
• Medizinische Hilfe
• Regelmäßige Gruppentreffen
• Hausbesuche
• Betreuung der Kinder in unserem Kupona-Programm
• Einkommen schaffende Maßnahmen durch die Herstellung von Papierschmuck, Nähkurse etc.
• Bau von Häusern für Großmütter, die AIDS-Waisen aufziehen
• Bau von Houses of Hope für AIDS-Waisen

Kupona – Unbeschwerte Stunden für Kinder von HIV-positiven Eltern  

Kupona ("Heilung" auf Suaheli) soll Kindern von HIV-positiven Eltern Hoffnung in einer trostlosen Situation vermitteln. Die Kinder müssen schon früh die Aufgaben Erwachsener übernehmen und ihre Eltern und jüngeren Geschwister versorgen. Insbesondere Mädchen können deshalb nicht regelmäßig in die Schule gehen. Sie müssen mitansehen, wie ihre Eltern langsam sterben. Die Folgen sind Traumata, Ängste und Depressionen. Das Ziel von Kupona ist es, körperliche und seelische Wunden zu heilen und Kindern ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern.
Wöchentlich werden die Kinder zu Spiel und Spaß und einer nahrhaften Mahlzeit eingeladen. Sie sollen unbeschwerte Momente in einer sicheren Umgebung erleben. In Mutungo, einem Viertel der Hauptstadt Kampala, kommen z. B. 40 Kinder drei Mal in der Woche zu den beliebten Treffen.

Patenschaften für AIDS-Waisen  

„Wir haben einen Paten für Dein Kind gefunden!" Ein kurzer Satz mit einer gewaltigen Aussagekraft. Er lässt die aidskranke Mary* auf ihrem Sterbebett nach einer Zeit bangen Wartens aufatmen. Sie weiß und spürt, dass ihr Körper den Kampf gegen die Immunschwäche verloren hat. Doch die Sorge um ihr Kind lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Sie kann noch nicht sterben. Zeitgleich laufen die Bemühungen, einen Paten für ihr Kind zu finden. Dann kommt die erlösende Nachricht: „Wir haben einen Paten für Dein Kind gefunden!" Jetzt endlich kann Mary loslassen und in Ruhe einschlafen. Ruhig, weil sie weiß, dass sich jemand um ihr Kind kümmern und es versorgen wird, wenn sie nicht mehr da ist. Ruhig, weil unsere Mitarbeiter bei ihr sind und ihre Hand halten. Nein, ein Pate ist kein Mutter-Ersatz. Aber er hilft aus der Not! Er schenkt dem Kind eine Zukunft!
Eine Zusage von 30 EUR im Monat (so viel kostet eine Patenschaft) lässt eine Mutter beruhigt Abschied von ihrem Kind nehmen? Nein, nicht die Zusage von 30€ im Monat. Aber die Gewissheit, dass ihr Kind gut aufgehoben und versorgt ist. Die Gewissheit, dass sich jemand um ihr Kind kümmert, ihm Nahrung, ein Zuhause und Liebe schenken wird. Unfassbar und erschütternd. Natürlich, auch in Deutschland gibt es finanzielle Engpässe, Arbeitslosigkeit, Armut und Not. Doch unser Leben unterscheidet sich gewaltig vom Lebensalltag von Millionen Menschen im südlichen Afrika ....


Ihre Spende kommt an!


JEDER EURO HILFT!

„Neben der medizinischen Betreuung der an HIV/AIDS-erkrankten Menschen wissen wir, dass unsere Nähe ganz wichtig für die Betroffenen ist. Ein Händedruck, eine Umarmung, nehmen Angst und schenken Geborgenheit. Schon manchmal haben wir erlebt, dass die Patienten unverhofft wieder zu Kräften gekommen sind." Eine Mitarbeiterin im t.a.p.p.-Projekt

Weltweit

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