40 Jahre Kinderhilfswerk Global-Care

Das Kinderhilfswerk Global-Care kann in diesem Jahr auf sein 40- jähriges Bestehen zurückblicken und wir möchten Sie einladen, am 10.09.2016 mit uns zu feiern, gemeinsam zurückzublicken auf Erreichtes und gemeinsam nach vorne zu blicken auf das, was wir mit Ihrer Hilfe in Zukunft erreichen und verändern möchten!

So fing alles an:

1975 reiste der ausgebildete Krankenpfleger und Betreiber eines privaten Alten- und Pflegeheimes Hans-Jürgen Pechmann allein nach Indien. Eigentlich lebte Hans-Jürgen in gesicherten Verhältnissen, aber ihn motivierte die Sorge um sein persönliches Patenkind. In welchen Verhältnissen mag sein Kind leben? Das war eine der Fragen, die ihn umtrieb. Er fand sein Kind im nördlichen Indien, nahe der Stadt Dehradun. Die Verhältnisse in Indien haben ihn tief berührt, sodass er 1976 der Initiator für die Gründung des „Kinderhilfswerk Bergen“ wurde.
Unermüdlich reiste dann „Papa Pechmann“, wie er in ganz Asien liebevoll genannt wurde, durch Indien, Nepal und Bangladesch, besuchte aber auch Brasilien und Uganda. Seine Reisen waren geprägt von Einfachheit und Sparsamkeit. So marschierte er mit seinen Begleitern nachts durch einen Grenzfluss zwischen Nepal und Indien, um einen kostspieligen Umweg zu vermeiden. Sprichwörtlich waren auch seine akribischen Kontrollen, so saß er tagelang an Baustellen in Indien und zählte jeden Backstein.
Am 27. April 2015 ist still und zurückgezogen Hans-Jürgen Pechmann plötzlich an seinem Wohnort Bergen bei Celle verstorben. Sein Leben war gezeichnet von der Bereitschaft Kindern in den Entwicklungsländern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Dabei prägte ihn die Dankbarkeit für das eigene Wohlergehen und die Erfahrung der empfangenen Liebe Gottes, die er gern an die Ärmsten der Armen weiterreichen wollte.


Jans-Jürgen Pechmann besucht ein Patenkind

Weitere Jubiläen:

Unsere KHW English Medium Mission School in Raxaul, Nordindien feiert im Februar 2016 25-jähriges Jubiläum!

Seit 1982 engagiert sich unser Kinderhilfswerk in Raxaul an der indisch-nepalesischen Grenze. Der Fokus liegt auf Kindern aus bedürftigen Verhältnissen, die an unserer KHW English Medium Mission School Bildung und damit eine echte Zukunftsperspektive erhalten.

Schüler der English Medium Mission School beim Unterricht


Patenschaften sichern die Be¬zahlung von Gebühren und Schulmaterialien (Bücher oder Schulkleidung), aber auch eine ausgewogene Ernährung und medizinische Versorgung der Kinder.
Durch den hohen Standard gehört die Schule zu den Füh¬renden der ganzen Umgebung. Laufend wird daran gearbeitet, die Qualität des Unterrichts zu steigern und die Infrastruktur der Schule zu verbessern. Bemerkenswert ist, dass alle Kinder, die unsere Schule ver¬lassen, sehr viel leichter Anschluss an fortführende Schulen finden als andere.
Der Unterricht für die ca. 500 SchülerInnen findet in eng¬lischer Sprache statt und geht vom Kindergarten bis zur 10. Klasse.


Unsere Projektleiterin vor Ort, Mrs. Reeta Dillu, schreibt:
„It is matter of great joy for us all as K.H.W. global care is completing 40 years of service. To make it a more special one we are glad to share with you that KINDERHILFSWERK SCHOOL RAXAUL is also completing its 25 years of impartig knowledge serving the needy children and society of Raxaul in February 2016 and it has been almost 35 years of our association with KINDERHILFSWERK GERMANY.
For this we are planning to celebrate the occasion and thank the LORD for his blessings over the 25 years as on February 12, 2016.”


 

Unsere Tagesstätten in São Paulo!

Am 10. März 2013 fand die Feier zum 30-jährigen Jubiläum unserer Arbeit in São Paulo statt. Patenkinder, Mitarbeiter und Familien waren zu einem bunten Programm eingeladen.
Besonders bewegend waren die fröhlichen Beiträge der ehemaligen Patenkinder, die als junge Erwachsene in verschiedenen Berufen zum Fortschritt São Paulos beitragen.Einige von ihnen sind Mitarbeiter in unseren Einrichtungen und vermitteln den Kindern, was sie selbst empfangen haben: Liebe und Vertrauen. So ist über die Jahre ein Kreislauf der „Helfenden Hände“ entstanden.
Gründer und Motor der Arbeit sind Pastor Arminio Kopp und seine Frau Helena:

Feier 40 Jahre KHW 10.09.2016 11:00

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