Hilferuf


2010. Bei dem schwersten Erdbeben seit mindestens 200 Jahren sind in Haiti vermutlich mehr als 200 000 Menschen ums Leben gekommen. Zahlen von Verletzten und Obdachlosen können auch Tage nach der Katastrophe nur geschätzt werden. Die Vereinten Nationen gehen von 3 Millionen Menschen aus, die im Epizentrum leben und unmittelbar betroffen sind. Täglich berichten die Medien von der verwüsteten Hauptstadt, der Suche nach Verschütteten und von Überlebenden, die vor dem Nichts stehen. Die Karibikrepublik Haiti gilt als Armenhaus des amerikanischen Kontinents. Ca. 80 % der Einwohner leben am Rand des Existenzminimums. Sie sind auf die Hilfe der internationalen Gemeinschaft angewiesen.

Wir haben sofort nach der Katastrophe Kontakt zu Schwester Phyllis in Haiti aufgenommen. Sie lebt seit 1972 in Haiti und betreibt die Medical Clinic at St. Ard sowie ein Waisenheim 50 Kilometer nördlich von Port-au-Prince.

Da viele Krankenhäuser in der Hauptstadt zerstört sind, kommen täglich Verletzte zur Klinik in St. Ard. Aber von den sechs Ärzten in der Einrichtung sind fünf selbst verletzt. Missionar Phil Murphy berichtet: „Es sieht aus wie nach einem Krieg. Wir helfen, wo wir können. Aber es werden dringend Medikamente, Trinkwasser, Hygieneartikel und Nahrungsmittel benötigt."

Wir werden aus unserem Nothilfefonds Mittel zur Verfügung stellen, brauchen aber Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie den Opfern des Erdbebens mit Ihrer Spende!
Vielen Dank, im Namen der Betroffenen in Haiti.

Weltweit

/*