Erdbeben - Zwei Jahre später


2012. Am 27. Februar 2010 ereignete sich vor der Küste Chiles das stärkste Erdbeben seit fast 50 Jahren. Mit einer Stärke von 8,8 löste das Beben auch einen Tsunami aus, der im Küstenbereich und bis zu 6 Kilometer landeinwärts erhebliche Schäden anrichtete. Hochhäuser stürzten ein und ganze Ortsteile wurden dem Erdboden gleichgemacht. Ca. 1,5 Millionen Menschen wurden obdachlos.

Etwa 160 Kilometer vor der chilenisch-peruanischen Küste im Pazifik liegt der Chilegraben mit max. 8 065 m Tiefe. Vor fast der gesamten Küste liegt die Nasca Platte. Diese tektonische Platte ist die Ursache vieler schwerer Erdbeben.


Hilfsmaßnahmen  

Unsere Hilfsmaßnahmen wurden von Pastor Alberto Martinez Jordan koordiniert und konzentrierten sich auf die Stadt Tome im Kreisgebiet von Concepcion. 34 temporäre Häuser wurden aufgebaut und weiteren Familien mit Inventar oder Reparaturen geholfen. Insgesamt haben 50 Familien bzw. ca. 200 Personen von der Hilfe profitiert.


Katastrophenhilfe - Nächstenliebe in Aktion  

Anfang 2012 war Reinhard Berle vor Ort und machte sich ein Bild von der geleisteten Hilfe. Er besuchte die Familien und nahm Anteil an ihren Erlebnissen. Da ist z. B. die blinde Maria, die durch das Erdbeben ihr Zuhause verloren hatte. Jetzt lebt sie in einer der Notunterkünfte. Freudig begrüßte sie die Besucher: „Danke, dass Ihr uns nicht allein gelassen habt in der Not! Wir standen vor dem Nichts! Durch Eure Hilfe geht es langsam wieder aufwärts!"

Spenden für die Katastrophenhilfe lindern Not und sind ein Lichtblick im Dunkel des Unglücks. Das haben die Erdbebenopfer in Chile erlebt, die herzlich für die empfangene Hilfe danken.

Damit wir auch weiterhin schnell und unbürokratisch Menschen in Notsituationen helfen können, bitten wir um Ihre Spende. (Verwendungszweck: 8000-10 Katastrophenhilfe)

Bitte helfen Sie noch heute! Spenden Sie jetzt!



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