Chile

Land, wo die Welt zu Ende ist


Der südamerikanische Staat Chile erstreckt sich über 4 275 Kilometer in Nord-Süd-Richtung entlang der Anden und des Pazifischen Ozeans. Rechnet man den antarktischen Teil noch hinzu, dann hat das Land eine Länge von circa 8 000 Kilometern. Allerdings beträgt die durchschnittliche Breite des Landes nur 180 km.

Die Herkunft des Wortes Chile ist nicht eindeutig, aber die verbreitete Erklärung lautet, dass sich das Wort aus der Sprache der Aymara herleitet. Dort bedeutet „chilli": Land, wo die Welt zu Ende ist.

Die chilenischen Anden bilden einen der höchsten Gebirgszüge der Welt und weisen eine Vielzahl von Gipfeln über 6 000 m auf. Unter ihnen befindet sich auch der höchste Vulkan der Welt mit 6 893 m, der Ojos del Salado.

Etwa 160 km vor der chilenisch-peruanischen Küste im Pazifik liegt der Chilegraben mit max. 8 065 m Tiefe. Vor fast der gesamten Küste liegt die Nasca-Platte. Diese tektonische Platte ist die Ursache vieler schwerer Erdbeben.


Das weltweit fünfstärkste Erdbeben  

2010. Am 27. Januar 2010 ereignete sich vor der Küste Chiles das stärkste Erdbeben seit fast 50 Jahren. Mit einer Stärke von 8,8 löste das Beben auch einen Tsunami aus und zerstörte unzählige Häuser. Nach offiziellen Angaben verloren 800 Menschen ihr Leben.

Die Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care arbeitet mit Pastor Alberto Martinez in Valparaiso zusammen. Durch Spenden und mit Beiträgen der Aktion-Deutschland-Hilft (ADH) wurden zunächst Notunterkünfte bereitgestellt. In den weiteren Schritten geht es um den Aufbau von festen Häusern für die Opfer des Erdbebens.

Lesen Sie den Bericht: Erdbeben Chile - 2 Jahre später


Wie können Sie helfen?  

• Mit 800 € können wir ein kleines Haus für eine Familie aufbauen.
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